Transport & Verkehr | 15.10.2014

Achtung Bahnstreik!


Es ist wieder soweit. Der Arbeitskampf geht in die nächste Runde. Die Bahn streikt für 14 Stunden: Von Mittwoch 14 Uhr bis Donnerstag sechs Uhr morgens wird der Fahrplan stark eingeschränkt sein.

Bahnstreik am Mittwoch

Die GDL möchte verhandeln, das Management der Deutschen Bahn AG hält sich dezent zurück. Davon kann man halten, was man will. Fakt ist: Für Tausende Bahnreisende bedeutet das Verspätungen, Unannehmlichkeiten oder Zuhausebleiben. Wer auf die Bahn angewiesen ist, um zur Arbeit zu fahren, muss sich unter Umständen andere Möglichkeiten suchen.

Derweil stellt die Bahn wieder Hunderte Servicekräfte zur Verfügung, um zumindest den Ansturm an Fragen und Unsicherheiten bewältigen zu können. Bereits gekaufte Tickets, die in die Zeit des Streiks fallen, können problemlos umgetauscht werden. Schwieriger wird es, wenn lediglich Verspätungen die Folge sind. Erst ab 60 Minuten gibt es dafür Entschädigungen von der Bahn.

GDL versus Bahn-Management

Da fragt man sich zweifelsohne: Wieso reagiert das Management nicht auf die Forderungen der GDL? Oder: Sind die Forderungen der GDL vielleicht überzogen? Fünf Prozent mehr Lohn ist ja schon eine ganze Ecke. Dass überhaupt nicht geredet wird, ist auf jeden Fall unannehmbar. Denn die Folgen müssen die Kunden der Bahn tragen. Und deren Arbeitgeber, Angehörige und Freunde. Ok, das ist etwas weit gefasst.

Will sagen: Die nicht vorhandene Gesprächsbereitschaft hat Auswirkungen auf viele Leute. Streitkultur sieht anders aus – da reden die Parteien wenigstens miteinander. Ob dann eine Einigung zustande kommt, hängt von vielen weiteren Faktoren ab. Eine Basis für Verhandlungen wäre jedenfalls ganz hilfreich, oder?

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