Kultur & Gesellschaft | 26.09.2014

Mall of Berlin eröffnet


Shoppingtraum, Restaurant und Hotel in Einem. Die Mall of Berlin ist Berlins neues Einkaufszentrum der Superlative.

Sage und schreibe 270 Einzelhändler, Möglichkeiten zum Essen zur Genüge und zusätzlich auch Übernachtungsmöglichkeiten sowie Wohnungen und Büroflächen bietet die Mall of Berlin. Nicht nur, dass die Mall of Berlin alle Register in Sachen Shopping sprengt, vielmehr will Schirmherr und Investor des Projektes die Mall als kulturelles Zentrum begriffen wissen. Sie sei mehr als ein bloßes Einkaufszentrum, sie ähnele eher einer Fußgängerzone mit Dach. Die Medien kommentierten die Eröffnung meist mit Worten wie Shoppinggigant oder riesiges Einkaufszentrum – Huth dagegen sieht das ganz anders.

Die Mall sei eine Verbindung zwischen Friedrichsstraße und dem Potsdamer Platz, sodass Besucher der gesamten Stadtmitte mit allen touristischen Attraktionen zwischendurch Einkaufen könnten. Kultur und Konsum werden durch das Stadt-Quartier am Leipziger Platz miteinander verbunden – geografisch und ideell. Es sollen Wege geschaffen werden, die beides miteinander vereinbar machen. Es müsse sich nicht ausschließen, das Brandenburger Tor oder das Holocaust Denkmal zu besuchen und anschließend einen netten Einkaufsbummel zu machen. Nett könnte allerdings für viele Konsumenten relativ sein, denn das Einkaufszentrum ist derartig groß, dass man sich darin verlieren kann – mit Bummeln in der Altstadt hat das nur wenig zu tun.

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