Die Begriffe Content Management und Portale stammen aus der in den letzten Jahren explosionsartig gewachsenen Welt des Internets. In diesem Wirtschaftszweig, der sogenannten New Economy, ist es üblich, englische Begriffe zu benutzen, da sich Englisch als die international führende Sprache im World Wide Web durgesetzt hat.
Alle Prozesse und Handlungen, die im Zusammenhang mit digitalen Informationen durchgeführt werden, werden als Content Management bezeichnet, die Abkürzung ist CM. Das Content Management ist übrigens keine Erfindung der New Economy, ins Deutsche übersetzt bedeutet es nichts anderes als die Verwaltung von Inhalten.
Jeder Inhalt, egal welcher Art, ob digital auf Portalen oder in schriftlicher Form auf einem Blatt Papier oder in einem Buch festgehalten, durchlebt einen Zyklus. Das beginnt bei der Erstellung des Inhalts, geht weiter bei der Überarbeitung bis hin zur Veröffentlichung. Als nächster Schritt im Lebenszyklus, in der New Economy als Life Cicle bezeichnet, kann die Übersetzung des Contents in eine oder mehrere Fremdsprachen folgen. Zum Schluss erfolgt schließlich die Ablage oder Archivierung. Der Inhalt scheidet somit aus dem Zyklus aus, ist aber bei Bedarf, dank der Archivierung, wieder abrufbar.
Um die Information oder den Content für andere verfügbar zu machen, wird ein Medium benötigt. In der Vergangenheit waren dieses in erster Linie Bücher, später kam das Radio hinzu. Eine Zeit lang konnte man sich nicht vorstellen, was nach dem Fernsehen kommen würde. Aber mit der Einführung des Internets wurde das Content Management zwar nicht revolutioniert, aber den heutigen Anforderungen bei weitem gerechter.
Heutzutage sind es vor allem Portale oder Webseiten, die als Plattform dienen, um die Informationen verfügbar zu machen. Der klare Vorteil der Portale liegt darin, dass das Content Management viel variabler durchgeführt werden kann. Musste in der Vergangenheit zum Beispiel ein Buch neu geschrieben werden, so reicht in der heutigen Zeit ein kurzes Update der entsprechenden Portale aus.