Für ein gelungenes Gärtnern unter Glas gibt es einige wichtige Faktoren. Ausreichendes Licht, die richtige Luftfeuchtigkeit und bei allzu großer Sonneneinstrahlung eine richtige Schattierung liefern einen wichtigen Beitrag zum Gedeihen der Pflanzen in einem Gewächshaus.
Der Hobbygärtner sollte den Lichtbedarf der meisten Pflanzen nicht unterschätzen, denn ohne ausreichend Licht führen viele Pflanzen ein Schattendasein und vegetieren nur dahin, anstatt zu wachsen. Bei der Wahl des richtigen Standortes für das Gewächshaus dürfte ausreichendes Licht eigentlich kein Problem sein. Als Richtwert für gute Lichtverhältnisse im Gewächshaus gilt ein Richtwert von 2.000-3.000 Lux. Messen kann man den Lichtwert mit einem Luxmeter, das im Fachhandel preiswert angeboten wird. So wichtig wie gute Lichtverhältnisse ist auch die Luftfeuchtigkeit, die durch Verdampfung von Feuchtigkeit aus der Gewächshauserde entsteht. Einige Topfpflanzen, die auf einem Tisch oder Regal im Gewächshaus vorgezogen werden, benötigen das regelmäßige Besprühen mit Wasser. Auch das kann es zu einem erheblichen Anstieg der Luftfeuchtigkeit beitragen.
Ist die Luftfeuchtigkeit insbesondere nachts zu hoch, kann es bei den Pflanzen leicht zu Pilzkrankheiten kommen und es kann unerwünschter Schimmel entstehen. Daher sollte in keinem Gewächshaus ein Hygrometer zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit fehlen. Ein weiterer Faktor für ein erfolgreiches Arbeiten im Gewächshaus ist die Lufttemperatur. Sind genügend Fenster zur Lüftung vorhanden, kann man dadurch nicht nur die Luftfeuchtigkeit, sondern auch die Lufttemperatur regeln. Bei sommerlichen Temperaturen mit einer großen Sonneneinstrahlung kann es aber vorkommen, dass die getroffenen Lüftungsmaßnahmen nicht mehr ausreichend sind. Da hilft dann nur noch eine Schattierung. Eine Schattierung von außen mit Schattiergeweben, wie sie im Handel angeboten werden, ist am effektivsten.
Einfacher ist vielleicht eine Schattierung von innen, aber da ist die Wärme bereits im Gewächshaus, bevor die Schattierung wirkt.