Gesundheit & Medizin | 05.03.2013

Gesundheitsmanagement für Unternehmen


Der Erfolg eines Unternehmens ist von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit abhängig. Damit sind nicht nur verkaufte Produkte, Gewinnmargen und getätigte Investitionen gemeint. Vielmehr sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens die Mitarbeiter. Auch dort zahlen sich Investitionen aus.

Gesundheit = Erfolg?
Neben der wohl wichtigsten Investition in die Mitarbeiter – dem Gehalt – sind soziale Leistungen zentrale Faktoren, die den Erfolg ausmachen. Klar: gut qualitfizierte Mitarbeiter wollen angemessen entlohnt werden. In der modernen Arbeitswelt lassen sich aber keine Mitarbeiter mehr ködern, wenn das Unternehmen nicht zumindest einige soziale Leistungen anbietet. Unternehmen, die über ein Gesundheitsmanagement verfügen, haben bei ihren Mitarbeitern ein Stein im Brett. Die Mitarbeiter wissen, dass ihre Gesundheit der Firma wichtig ist. Nicht aus Liebäugelei, sondern weil der wirtschaftliche Erfolg der gesamten Firma davon abhängen kann.

Was kostet das?
Verschiedene Studien zeigen, dass motivierte Arbeitnehmer mehr leisten, dass gesunde Arbeitnehmer weniger Krankheitstage haben und dass eine Firma, die Gesundheitsmanagement betreibt, erfolgreicher ist. Oft sind die Kosten, die durch Fehlzeiten, kranke Arbeitnehmer oder eventuelle Arbeitsunfälle entstehen, weitaus größer als die Kosten für ein gutes Programm, das der Gesundheit der Mitarbeiter dienlich ist. Gesundheitsmanagement umfasst alle Maßnahmen, die die physische und psychische Gesundheit der Mitarbeiter fördern. Deshalb ist es ein vielschichtiges Programm, dessen Erfolg messbar ist.

Wie funktioniert Gesundheitsmanagement?
Den Anfang solcher Maßnahmen bildet eine Analyse der Ist-Situation. Die Firma wird unter die Lupe genommen. Es finden Interviews mit verschiedenen Abteilungen statt. Eine Bestandsaufnahme macht deutlich, wo Problemfelder liegen. Erst dann können diese gezielt angegangen werden. Hier greifen verschiedene Stellen ineinander: Betriebsräte, Betriebsärzte, Geschäftsführung und das Gesundheitsmanagement. Mitunter ist ein externer Berater an diesen Prozessen beteiligt, der oft über mehr Objektivität verfügt als interne Stellen – er hat nicht die ‚Firmenbrille‘ auf und ist womöglich kritischer. So greifen unterschiedliche Ebenen der Firma ineinander und das Ergebnis ist in allen Bereichen spür- und messbar.

Konkret bedeutet das?
Es können Coachings stattfinden, die Führungspersonal, Abteilungsleiter und Mitarbeiter auf die gemeinsame Aufgabe vorbereiten. Es können Ausflüge unternommen werden, die der dynamischen Teambildung dienen. Auch die Sensibilisierung der Mitarbeiter hinsichtlich verschiedener Suchtprobleme kann auf dem Programm stehen. Die einzelnen Maßnahmen hängen davon ab, welche Problemfelder vorher identifizert wurden. Manche Firmen wollen das Gesundheitsmanagement gleich in die Firmenstruktur integrieren. Auch das ist möglich – dann wird von betrieblichem Gesundheitsmanagement gesprochen.

Teilen

Empfehlen Twittern Google+



Das könnte Sie auch Interessieren



Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen OK

css.php